SINGKREIS HÜNIBACH

Singen aus Leidenschaft und Freude

 



Demnächst

Herbstkonzert - ein bunter Strauss besinnlicher Lieder

dargeboten durch den Singkreis Hünibach  

 

Sonntag, 3. November 2019 um 17 Uhr
in der Kirche Merligen

Freier Eintritt/Kollekte

Leitung/Klavier: Martin Geiser
Akkordeon: Judith Eigenmann
Gitarre: Kurt Berger


Konzertflyer

 




Konzertprojekt: Liebeslieder aus fünf Jahrhunderten 

Der Singkreis Hünibach unter der Leitung von Martin Geiser wird 2020 in Oberhofen und Thun zwei Konzerte darbieten. Die Daten und Veranstaltungslokalitäten werden  bald bekanntgegeben.

Mit diesem Projekt soll die musikalische Vielfalt zu einem Thema dargestellt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Gesangsstile vom 16. bis 20. Jahrhundert sich immer gewandelt haben. Dies ist dem Chor bei den Proben praktisch beizubringen.

Wie klingt Caccini, wie klingt Brahms?


Rückblick auf Konzerte


Chansons von Mani Matter
November 2018

Die Chansons von Mani Matter sind zu einem Volksgut geworden. Bis zu den letzten "rap-artigen" Interpretationen sind verschiedene Wandlungen der Bearbeitung bekannt.

Unser Programm bot verschiedene Arrangements für vierstimmigen Chor einer Reihe von Chansons von Mani Matter. Es ging uns darum, den Inhalt der Gedichte auch mit einer Interpretation verständlich zu machen. Einfluss und Vorbild war ja für den Autor die französische Kunst der Chansons (vor allem Brassens). Mit Akkordeonbegleitung haben wir diese Stimmung aufleben lassen.

Da der Singkreis Hünibach ursprünglich aus einem Kinderchor bestand, der immer wieder ad hoc durch Erwachsene - Eltern, Lehrpersonen, Bekannte zu einem gemischten Chor ergänzt wurde, war aus dieser Zeit noch ein Jugendfonds vorhanden, der aufgelöst wurde und der Jugendförderung zu Gute kam. So auch dem Chinderchörli vom rächte Thunerseeufer, welches sich für die Spende mit einem Auftritt zur Konzerteröffnung bedankt hat. 

 


Antonin Dvoràk, Geistliche Musik für Chor, Soli und Orgel
März 2017

Der Singkreis Hünibach unter der Leitung von Martin Geiser lud die Zuhörer zu den wunderschönen Chorgesängen der Messe in D-Dur von Antonin Dvoràk ein. Die Sopranparti wurden von der bekannten, jungen Thuner Sopranistin, Leticia Kahraman gesungen. Den Orgelpart übernahm der Thuner Stadtorganist, Markus Aellig. Beide Künstler wurden in den Vorjahren mit dem Kulturförderpreis der Stadt Thun ausgezeichnet.

Konzertbeschreibung: Geistliche Musik von Antonin Dvoràk (1841-1904)

Neben den grossbesetzten Werken (grosses Orchester, grosser Chor) "Sabat mater", 149. Psalm, Requiem, "Te Deum", nimmt die Messe in D-Dur op. eine Sonderstellung ein. Sie ist in ihrer Erstfassung, die am Konzert aufgeführt wird, für Chor und Orgel geschrieben. Die Messe ist zwar formal gross angelegt - sie dauert fast 40 Minuten - braucht aber weniger "Personal" als die anderen geistlichen Werke von Dvoràk.

Es war dies ein Kompositionsauftrag zur Einweihung einer privaten Kapelle (Platzverhältnisse eingeschränkt) eines Architekten und Verehrers von Dvoràk's Musik. Komponiert wurde das Werk zwischen dem 26. März und 17. Juni 1887. Am 11. November 1887 wurde es dort uraufgeführt. Die erste öffentliche Aufführung fand erst zwei Jahre später in Pilsen statt. Später kam die Forderung vor allem  von Seiten der Verleger zu einer Orchestrierung. Diese hatte Dvoràk 1892 vor seiner ersten Amerika-Reise beendet. Die Orchesterfassung, die den Chor und Solopart nicht verändert, bietet ausser vom klanglichen her, keine neue Sicht auf das Stück. Diese Fassung wurde in England und Amerika sehr bekannt und beliebt.
Aus den beliebten "Biblischen Liedern" op. 99 - ursprünglich für Gesang und Klavier - erklingen vier Werke in einer vierstimmigen Fassung mit Orgel. Der Chorsatz stammt von Jarmil Burghauser, die Orgelbegleitung von Paul Horn.

Perlen aus dem Repertoire - Singkreis Hünibach
Mai 2016 

Aus dem Kinderchor, gegründet von Eugen Grütter, gew. Primarschullehrer in Hünibach/Hilterfingen, vor rund 50 Jahren (im Jahr 1963) ist ein Gemischter Chor entstanden. Heute besteht der Chor aus 28 Mitgliedern.Treue Besucherinnen und Besucher unserer Konzerte fanden in dem vielseitigen Programm ihre Lieblingsmelodien wieder: Volkslieder in unseren Landessprachen, aber auch afrikanische, irische und englische. Gospels und Spirituals, Kanons ,Deutsche Schlager und Evergreens, alle wurden aus der Schatztruhe unseres Repertoires hervorgeholt und aufgefrischt. Der Chorleiter Martin Geiser hatte die Lieder zum Teil neu arrangiert und dem Chor angepasst. Natürlich waren auch einige Französische Chansons dabei.
Musikalische Begleitung: Judith Eigenmann, Akkordeon, Samuel Gerber, Klavier

 

Französische Chansons - literarisch musikalischer Abend
März 2015

Statement des Dirigenten: Die Chansons von Piaf, Brel, Brassens begleiten mich schon seit meiner Jugendzeit. Ich habe sie gesungen, versucht zu interpretieren, und ab und zu auch vorgetragen. In Nyon hatte ich die Gelegenheit in einem berühmten Chanson-Lokal mit einer "Chanseuse" ein abendfüllendes Programm zu gestalten. Da vom Singkreis Hünibach der Wunsch an mich getragen wurde, französische Chansons einzustudieren, habe ich nun ein ganzes, abendfüllendes Konzept entwickelt. Die Chansons (natürlich in Originalsprache gesungen) werden mit gelesenen Texten von Schriftstellern deutscher Sprache (Walter Benjamin, Walter Mehring, Niklaus Meienberg usw.) ergänzt oder als ein Kontrapunkt dargestellt. Es ist faszinierend die Kultur des Chansons neben einem Text des Philosophen Walter Benjamin zu hören. Man erlebt, dass die Leichtigkeit des Chansons durchaus eine Ergänzung aber auch ein Gegenüber in nicht zu einfachen Texten hat. Es ist der Versuch eines "Gesamtkunstwerkes".